Criolipolise


Criolipolise

Fett ist Kälte gegenüber besonders anfällig, während die anderen Gewebe davon nicht betroffen werden. Dieser Funktionsmechanismus ist die sogenannte Kryolipolyse.

Funktion der Kryolipolyse? Ein nicht invasiver Behandlungskopf wird an dem zur Behandlung festgelegten Bereich angebracht. Er entzieht Energie aus dem darunter liegenden Fettgewebe und schützt gleichzeitig Haut, Nerven, Muskeln und andere Gewebe. Bei den ge-kühlten Fettzellen wird eine Apoptose (kontrollierter Zelltod) ausgelöst und die Zellen werden stufenweise abgebaut. Dadurch wird die Dicke der Fettschicht und somit der Umfang reduziert

Während der Behandlung wird durch die Kälteexposition eine Apoptose der Fettzellen verursacht. Dies führt zur Freisetzung von Zytokinen ( Immunzellen) und anderen Entzündungsmediatoren. In der Folgezeit nach dem Verfahren bauen Entzündungszellen die betroffenen Fettzellen stufenweise ab. Fett (Lipide) wird langsam aus den Fettzellen freigesetzt und über das Lymphsystem zur Verarbeitung abtrans- portiert. Da die Fette (Lipide) einen schrittweisen Abbauprozess durchlaufen, ist bei den Blutlipiden und der Leberfunktion keine negative bzw. schädliche Veränderung festzustellen.

Fettzelle und Kälte?

In Fettzellen enthaltene Lipide (Fett) kristallisieren bei höheren Temperaturen als andere Wasser enthaltende Zellen. Dadurch können Fettzellen durch die Kryolipo-lyse gezielt behandelt werden. Andere Gewebe wie Haut, Muskeln und Nerven blei-ben dabei unversehrt. Das Kryolipolyse-Programm kontrolliert die Geschwindigkeit des Energieentzugs bzw.

Bekannte Nebenwirkungen nach einer Behandlung

Das Krylipolyse-Verfahren ist nicht invasiv. Man ist danach sofort wieder ohne Ein-schränkung privat oder beruflich Handlung und einsatzfähig. Im behandelten Be-reich kann möglicherweise eine Rötung (Hautverfärbung) auftreten, die kurzweilig bis zu einigen Stunden anhalten kann. Am Behandlungsareal können Blutergüsse oder Schwellungen auftreten, die innerhalb einiger Stunden, Tage und Wochen ab-klingen. Im behandelten Bereich haben einige Patienten vorübergehend ein taubes Gefühl, das eine bis acht Wochen anhalten kann.